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Erziehung zum asexuellen Pazifismus, Computerspiele, Konsolenspiele, Barbie 10.08.2009
Wie erzieht man Kinder?

Diese Frage stellen sich viele Erwachsene, nachdem sie sich welche angeschafft haben und dann feststellen, dass kein Umtauschrecht existiert. (Weiterverkauf oder Vermietung ist irgendwie auch verpönt.) Also lesen sie dann kluge Bücher über Erziehungsfragen, was letztendlich aber nur den klugen Autoren dieser Bücher etwas bringt.

Kinder wiederum müssen keine Bücher lesen. Die bekommen auch so sehr schnell den Bogen raus, wie man Eltern auf Zack bringt. Mal loben ("Beste Mutti von der Welt!") mal drohen ("Sonntagmorgen komm' ich vielleicht wieder zu euch ins Bett gekrabbelt!"). So zeigt sich glücklicherweise, dass auch Eltern Regeln lernen können. Und müssen! Allein der Kinder zuliebe.

Dieser Text bat mich übrigens, darauf aufmerksam zu machen, dass er nicht viel mit der nebenstehenden Karikatur zu tun haben will. Ok, das wäre somit auch erledigt.
 

 
 
Killerspiele unter freiem Himmel 27.07.2009
Spielen in und mit der Natur

Kein Zweifel - auch das Spielen in der Natur birgt Gefahren! Vor allem für die Betroffenen, die oft nicht größer als ein paar Millimeter sind. Insektenhasser können davon sogar süchtig werden!

Für die Einstufung und Beurteilung dieser Art des Killerspielens ist die USK jedoch leider nicht zuständig. Kontrollinstanzen, die für eine angemessene Beurteilung in Frage kämen, wären der Naturschutzbund oder Greenpeace. Letztere retten aber lieber laut grunzende Wale, was wohl einfach publikumswirksamer ist, als sich um die stillen Nöte feingliedriger Arthropoden zu kümmern.

Solange niemand da ist, der die Politiker auf diese Problematik aufmerksam macht, fordere ich:
Kinder weg vom Rasen, ab vor die Konsole!!! (Oder PC!)

 

Cartoon zu Xbox Live, bzw .virtuellen Freundschaften 20.07.2009
Freundschaft today

Eine neue Gesellschaftsform ist durch das digitale Zeitalter entstanden: der elektronische Biedermeier. Jeder kann sich heute entspannt in sein stilles Chaträumlein zurückziehen und alles mögliche ins Netz tippen. So wie ICH jetzt gerade. Dadurch findet man wiederum gleichdenkende Interessensgruppen, denen man sich anschließen kann. Diese werden dann liebevoll "Freundschaften" oder auch "Friendslists" genannt.

Ok, ich geb' s zu: ich habe auch Freunde auf Xbox LIVE, auf wer-kennt-wen kenn' ich auch wen und Xing ist mein Ding!
Aber mal ehrlich - wer kann diese unerträglich große Menge an Zwischenmenschlickeit ohne die gesunde Distanz, die das Internet zu allem erzeugt, schon ertragen?
Soll man etwa rausgehen, wo man von herabstürzenden Asteroiden getroffen werden kann? Wo vielleicht jederzeit eine neue Schweinegrippe-Epedimie ausbricht? Soll man sich etwa mit Menschen außerhalb von Chatrooms  unterhalten, wo es keinen Logout-Button gibt, wenn man nicht derselben Meinung ist? Nein danke, da bin ich lieber nur einer von vielen, die sich gegenseitig auf Twitter verrückt machen und habe meine Ruhe!
Karikatur: Was bringen Online-Petitione bei Bundestag.de? 13.07.2009
Werbefreie Online-Petitionen?

Ok, die E-Petition gegen eine Zensur von Kinderpornografie-Seiten war sicher nur ein Test der Regierung, um möglichst viele User durch trendige Themen auf ihre Seite zu locken. Denn die Aktion hat ja, abgesehen von vielen Klicks auf Bundestag.de, sonst nicht viel gebracht. Bei neueren Petitionen, z. B. gegen ein Verbot von Action-Computerspielen,  wundert es mich aber schon, dass man noch nicht die kontextabhängige Google-Werbung eingebaut hat, da diese Medien kommerziell ja sehr erfolgreich sind. Das wäre eine raffinierte Möglichkeit, um durch Hilfe von einfachen Klicks die Staatskassen zu füllen. Zusätzlich könnte man so die Wirtschaft in Deutschland durch Softwareverkäufe anheizen. AdSense sollte also in offiziellen Petitionen unbedingt integriert sein. Da werde ich gleich mal eine Petition starten, um das zu fordern!
 
Amokläufe und die Presse, Vorbilder für Jugendliche, Waffe, Waffengesetz, Trittbrettfahrer

06.07.2009

Amoklauf für Dummies

Es ist immer wieder lobenswert, was für investigative Aufklärungsarbeit die Presse und TV-Sender nach einem Amoklauf leisten. Man soll ja nicht dumm sterben:
Reicht eine Waffe oder erreiche ich vielleicht mit einem breiteren Sortiment eine größere Streuung bei der Zielgruppe?
Was muss ich tun, damit alles nicht zu einem ganz gewöhnlichen Amoklauf verkommt und mein Name in guter Erinnerung bleibt?
Muss ich im Abschiedsbrief auf Political Correctness achten?
Ist es überhaupt die Mühe wert, aufwendig meine Motive zu schildern, wenn am Ende sowieso wieder Counterstrike die Erklärung für alles ist?

Trotz allem ist es schade, dass immer nur Portraitfotos der Täter zu sehen sind. Hier wird seitens der Printmedien klar Potential verschenkt! Durch einen Starschnitt zum Ausschneiden und Sammeln könnte man doch viel besser den "ganzen" Menschen hinter der Tat zeigen. So etwas auf drei bis zehn Ausgaben verteilt würde eventuell einen größeren Absatz bringen und sicher auch den ein oder anderen jungen Leser interessieren, der sich mit dem Täter verbunden fühlt und solche Bilder sonst mühsam im Internet suchen müsste.

 

Game Demonstration Karlsruhe, Wir sind keine Amokläufer, Gegen Killerspiele Verbot 29.06.2009
Demonstration "Gamer sind keine Amokläufer!"

Ca. 400 Spieler konnten sich am 05.06.2009 in Karlsruhe mal ausnahmsweise für einen halben Tag von ihren e-sportlichen Leibesertüchtigungen am Computer lösen. Mit zittriger Erregung und tatkräftiger Unterstützung von Mutti schrie man in die Welt, dass Gamer total lieb sind (wenn man sie spielen lässt), sie nichts machen (wenn man sie spielen lässt), und sie doch bloß spielen wollen (wenn man sie spielen lässt).
Um zu demonstrieren was für eine historische Tragweite ein Killerspiele-Verbot hätte, wurde von dem Ein oder Anderen sogar der gute alte Goebbels zitiert und raffiniert auf die heutige Zeit übertragen. Sicher auch hilfreich, um den älteren Generationen die Problematik der Thematik zu vermitteln. Also die Tragweite eines Spieleverbots für die ganze Gesellschaft, und so...
Solch empathischen Strategien wird die Politik nicht viel entgegensetzen können.
 
Guitar Hero Michael Jackson Musikspiel Xbox 360 26.06.2009
Soviel zum Thema Verwertungsgesellschaft

Die meisten Sender haben Michael Jackson wegen den Vorwürfen von Kindesmißbrauch boykottiert. Die ganzen Promifreunde haben ihn vergessen und/oder wollten nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Aber kaum ist er tot, geht das ganze mediale Trauergeheuchel los.

Und die Allgemeinheit? Die meisten beweinen gerade das Bild aus den "guten alten Zeiten". Verständlich. Aber der eigentliche Künstler Michael Jackson ist schon lange tot.

Und wie ist es letztendlich hinter den Kulissen? Bestimmt laufen gerade die CD-Presswerke heiß und die Konzertkarten sind spätestens jetzt auch alle ausverkauft.
Tod ist eben besser als die beste Marketing-Strategie.

Jetzt bin ich nur noch gespannt wie lange es dauert, bis "Jacko - The Musical" aufgeführt wird. Oder ob "Guitar Hero - Michael Jackson" wirklich kommt...



 
Internet Zensur Demonstration im Zeitalter des Web 2.0 22.06.2009
Die Anti Internet Zensur Demonstration am 20.06.2009

War ja nicht so der Burner. Hamburg hat es immerhin auf ca. 200 Leute gebracht, die gegen die Zensur von Internetseiten demonstrierten. Naja, es ist strategisch auch schlecht sowas am Wochenende zu veranstalten. Zu viele Schnäppchen-Auktionen enden da auf Ebay.

Vielleicht sind die Web 2.0 People aber auch generell einfach die falsche Zielgruppe für eine Demo. Zuviele echte zwischenmenschliche Begegnungen können den Einen oder Anderen im Zeitalter von Twitter, Facebook und World of Warcraft  schon etwas überfordern.

 
   
Karikatur: Computerspiele foerdern Kreativitaet. Thema: Killerspiele, Counterstrike, Jugendschutz 15.06.2009
Computerspiele fördern Kreativität!


 
Karikatur: Haertere Kontrollen für Videospiele. Thema: Innenminister, Killerspiele-Verbot, Bioshock, Bio
11.06.2009
Härtere Kontrollen für Videospiele
   
Cartoon: Tetris, Thema: Killerspiel, Polizei, SEK, Überwachung 06.06.2009
Herzlichen Glückwunsch!

Zum 25. Geburtstag von Tetris habe ich zur Feier des Tages eine kleinen satirischen Cartoon gezeichnet. Frey nach dem Motto: Auf die Klötze, fertig, los!