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28.09.2009 Kreative Synergien für eine strahlende Zukunft. Jetzt weiß ich, wie die CDU das immer mit "Wir haben die Kraft" in ihrem Wahlkampfslogan gemeint hat. Mit dem richtigen Anstrich ist immer eine grüne Energiepolitik möglich. Zumindest äußerlich. |
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10.08.2009 Wie erzieht man Kinder? Diese Frage stellen sich viele Erwachsene, nachdem sie sich welche angeschafft haben und feststellen, dass kein Umtauschrecht existiert. (Weiterverkauf oder Vermietung ist auch verpönt.) Also lesen sie dann kluge Bücher über Erziehungsfragen, die vor allem den klugen Autor im Leben weiter bringen. (Sonst wäre es ja auch kein kluger Autor, gell?) Kinder wiederum müssen keine Bücher lesen. Die bekommen auch so sehr schnell den Bogen raus, wie man Eltern auf Zack bringt. Mal loben ("Beste Mutti von der Welt!") mal drohen ("Sonntagmorgen komm' ich vielleicht wieder zu euch ins Bett gekrabbelt!"). So zeigt sich glücklicherweise: auch Eltern können (und müssen!) Regeln lernen - gerade der Kinder zuliebe. Dieser Text bat mich übrigens, darauf aufmerksam zu machen, dass er nicht viel mit der nebenstehenden Karikatur zu tun haben will. Ok, das wäre somit auch erledigt. |
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03.08.2009 Hier stand mal ein längerer Text. Er wurde gelöscht anstatt gesperrt. |
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27.07.2009 Spielen in und mit der Natur Kein Zweifel - auch das Spielen in der Natur birgt Gefahren! Vor allem für die Betroffenen, die oft nicht größer als ein paar Millimeter sind. Insektenhasser können von dieser Form der spielerischen Auseinandersetzung mit dem Leben sogar süchtig werden! Für die Einstufung und Beurteilung dieser Art des Killerspielens ist die USK jedoch leider nicht zuständig. Kontrollinstanzen, die für eine angemessene Beurteilung in Frage kämen, wären der Naturschutzbund oder Greenpeace. Letztere retten aber lieber Wale, was wohl einfach publikumswirkamer ist, als sich um die Nöte wirbelloser Arthropoden, bzw. Gliederfüssler zu kümmern. Solange niemand da ist, der die Politiker auf diese Problematik aufmerksam macht, fordere ich: Kinder vom Rasen, ab vor die Konsole!!! (Oder PC!) |
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20.07.2009 Freundschaft today Eine neue Gesellschaftsform ist durch das digitale Zeitalter entstanden: der elektronische Biedermeier. Jeder kann sich heute entspannt in sein stilles Chaträumlein zurückziehen und alles mögliche ins Netz tippen. So wie ICH jetzt gerade. Dadurch findet man wiederum gleichdenkende Interessensgruppen, denen man sich anschließen kann. Diese werden dann liebevoll "Freundschaften" oder auch "Friendslists" genannt. Ok, ich geb' s zu: ich habe auch Freunde auf Xbox LIVE, Friends auf Myspace und auf wer-kennt-wen kenn' ich auch wen. Außerdem ist Xing genau mein Ding! Aber mal ehrlich - wie soll man das mit dieser unerträglich großen Menge an Zwischenmenschlickeit auch sonst auf die Reihe bekommen? Etwa rausgehen, wo man vom Bus überfallen werden kann? Wo die Luft nach Sauerstoff riecht? (Der in hohen Dosen sehr ungesund ist!) Oder soll man sich etwa mit echten Menschen außerhalb von Chatrooms unterhalten, wo es keinen Logout-Button gibt, wenn man nicht derselben Meinung ist? Nein danke, der E-Biedermeier ist schon eine sehr komfortable Lebensweise, in Wirklichkeit ist alles andere viel zu kompliziert! |
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13.07.2009 Werbefreie Online-Petitionen? Ok, die E-Petition gegen eine Zensur von Kinderpornografie-Seiten war sicher nur ein Test der Regierung, um möglichst viele User durch trendige Themen auf ihre Seite zu locken. Denn die Aktion hat ja, abgesehen von vielen Klicks auf Bundestag.de, sonst nicht viel gebracht. Bei neueren Petitionen, z. B. gegen ein Verbot von Action-Computerspielen (die kommerziell sehr erfolgreich sind) wundert es mich aber schon, dass man noch nicht die kontextabhängige Google-Werbung eingebaut hat. Das wäre eine raffinierte Möglichkeit, um durch Hilfe von einfachen Klicks die Staatskassen zu füllen. Zusätzlich könnte man so die Wirtschaft in Deutschland durch Softwareverkäufe anheizen. AdSense sollte also in offiziellen Petitionen unbedingt integriert sein, spätestens wenn Alkohol verboten werden soll! Denn Werbung lohnt auf jeden Fall, wenn alle auf die E-Barrikaden gehen. Weil Alk ja definitiv ein deutsches Kulturgut ist, |
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06.07.2009 Amoklauf für Dummies |
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29.06.2009 Demonstration "Gamer sind keine Amokläufer!" Ca. 400 Spieler konnten sich am 05.06.2009 in Karlsruhe mal ausnahmsweise für einen halben Tag von ihren e-sportlichen Leibes-ertüchtigungen in Counter Strike lösen. Mit zittriger Erregung und tatkräftiger Unterstützung von Mutti schrie man in die Welt, dass Gamer total lieb sind (wenn man sie spielen lässt), sie nichts machen (wenn man sie spielen lässt), und sie doch bloß spielen wollen (wenn man sie spielen lässt). Um zu demonstrieren was für eine historische Tragweite ein Killerspiele-Verbot hätte, wurde von dem Ein oder Anderen sogar der gute alte Goebbels raffiniert in die heutige Zeit transferiert. Sicher auch hilfreich, um den älteren Generationen die Problematik zu vermitteln. Also nicht nur die emotionale für die Gamer, sondern auch die für die ganze Gesellschaft und so. Solch empathischen Strategien wird die Politik nicht viel entgegensetzen können. |
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26.06.2009 Soviel zum Thema Verwertungsgesellschaft Die meisten Sender haben Michael Jackson wegen den Vorwürfen von Kindesmißbrauch boykottiert. Die ganzen Promifreunde haben ihn vergessen und/oder wollten nichts mehr mit ihm zu tun haben. Aber kaum ist er tot, geht das ganze mediale Trauergeheuchel los. Und die Allgemeinheit? Die meisten beweinen gerade das Bild aus den "guten alten Zeiten". Verständlich. Aber der eigentliche Künstler Michael Jackson ist schon lange tot. Und wie ist es letztendlich hinter den Kulissen? Bestimmt laufen gerade die CD-Presswerke heiß und die Konzertkarten sind spätestens jetzt auch alle ausverkauft. Tod ist eben besser als die beste Marketing-Strategie. Jetzt bin ich nur noch gespannt wie lange es dauert, bis "Jacko - The Musical" aufgeführt wird. Oder ob "Guitar Hero - Michael Jackson" wirklich kommt... |
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22.06.2009 Die Anti Internet Zensur Demonstration am 20.06.2009 War ja nicht so der Burner. Hamburg hat es immerhin auf ca. 200 Leute gebracht, die gegen die Zensur von Internetseiten demonstrierten. Naja, es ist strategisch auch schlecht sowas am Wochenende zu veranstalten. Zu viele Schnäppchen-Auktionen enden da auf Ebay. Vielleicht sind die Web 2.0 People aber auch generell einfach die falsche Zielgruppe für eine Demo. Zuviele echte zwischenmenschliche Begegnungen können den Einen oder Anderen im Zeitalter von Twitter, Facebook und World of Warcraft schon etwas überfordern. |
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18.06.2009 1. Parlamentarischer Spieleabend im Bayerischen Landtag, 17.06.2009 Deutsche Übersetzung des bayerischen Sprechblasentextes: "Warum muß ich in diesem GTA - SAN ANDREAS (TM) ausgerechnet so einen Afro-Amerikaner spielen? Meinen Sie nicht, dass dieser auf die Jugendlichen abfärben tut?" Offizielle Pressemitteilung >> Wie war denn nun der Abend? Hat er allen Spaß gemacht? Gab es Verletzte? In der Süddeutschen habe ich dieses zutiefst humanistische Zitat gefunden: "Ich spiele nur Sportspiele, auf keinen Fall Shooter. Ich schieße nicht auf Menschen in der realen Welt, also werde ich das auch nicht in der virtuellen tun", sagte die Grüne Simone Tolle und sprang in Pixel-Blades von Rampe zu Rampe. Find' ich toll von Ihnen, Frau Tolle! Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann von der CSU war übrigens nicht anwesend. Das liegt sicher daran, weil er als friedliebender Christ eine direkte Auseinandersetzung mit aggressiven Gewaltspielen vermeiden will. |
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15.06.2009 Computerspiele fördern Kreativität! |
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11.06.2009 Härtere Kontrollen für Videospiele |
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09.06.2009 Die jüngste Killerspiel-Debatte Ob die Killerspiele-Debatten zwischen den Gegnern damals auch so "eloquent" geführt wurden wie heute? Ich kann leider nicht mitreden - ich habe mich immer nur durch meine unglaubliche körperliche Stärke durchgesetzt. |
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06.06.2009 Herzlichen Glückwunsch! Zum 25. Geburtstag von Tetris habe ich zur Feier des Tages eine kleinen satirischen Cartoon gezeichnet. Frey nach dem Motto: Auf die Klötze, fertig, los! |
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05.06.09 Nachdem die Innenminister heute einen Beschluss verabschiedet haben, der die Produktion und den Handel von sogenannten Killerspielen verbieten soll, frage ich mich, was diese Aktion eigentlich bezwecken sollte? Verboten sind menschen-verachtende Medien doch schon längst. Ach so, stimmt - die Wahl steht ja vor der Tür! Es wird also Zeit mal wieder Profil zu zeigen. Deutschland soll ja irgendwie sicherer werden. Auch wenn das bedeutet, sich über Vernunft und Intelligenz hinwegzusetzen. Oder den Wirtschaftsstandort BRD für diese weltweit am stärksten wachsende und trotz Krise gut florierende Kreativ-Branche ein weiteres Stück unlukrativer werden zu lassen. Die Kausalkette "Böse Gewalt motiviert durch noch viel bösere Computerspiele" ist schon genial! Ich wünschte, MIR fiele mal so eine Formel ein. Dann würde ich mir mein Leben und meine Arbeit auch so schön einfach machen, wie mancher Politiker. |
















